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Personenschäden:
Von einem Personenschaden spricht man, wenn ein Mensch durch einen Unfall oder ein anderes Ereignis körperlichen Schaden erleidet. Zum Beispiel liegt ein solcher Schaden vor, wenn Ihr Pferd eine fremde Person tritt oder diese beißt.
Passiert ein Schaden, an dem ein Pferd beteiligt ist, kommt die Pferdehaftpflicht auch für etwaig entstandene Personenschäden auf. Dies sind z.B. Schmerzensgeldzahlung, Ersatz der Krankheitskosten an die Krankenkasse, Rehamaßnahmen, Rentenzahlungen, Lohnfortzahlungen etc...

Sachschäden:
Ein Sachschaden ist die Zerstörung, Beschädigung oder Verlust von fremden Sachen. Ein Pferd kann einen Sachschaden verursachen, wenn er das Eigentum eines Dritten beschädigt. Zum Beispiel rennt Ihr Pferd über die Straße und verursacht einen Verkehrsunfall mit Blechschaden oder zerkaut die auf dem Zaun liegende Reitdecke eines Stallfreundes.

Vermögensschäden:
Ein „unechter“ Vermögensschaden ist die Folge eines Personen- oder Sachschadens. Er ist in Höhe der pauschalen Versicherungssumme für diese Schäden mitversichert, z.B. Ihr Pferd verletzt einen Menschen schwer, so dass dieser einige Wochen nicht arbeiten kann. Die Erstattung der Lohnfortzahlung sind somit „unechte“ Vermögensschäden.
Im Gegensatz dazu steht der „echte“ Vermögensschaden, der teilweise bis zu einer niedrigeren Summe abgesichert ist. Zum Beispiel läuft Ihr Pferd auf eine Landstraße und bleibt dort stehen. Durch den entstandenen Stau verpasst eine Familie Ihren Flug. Die Umbuchung und entstehenden Kosten stellen den reinen Vermögensschaden dar, da weder eine Person noch eine Sache geschädigt wurden.

Mietsachschäden:
Mitversichert ist die gesetzliche Haftpflicht aus der Beschädigung von zu privaten Zwecken gemieteten, geliehenen, gepachteten oder geleasten Stallungen, Reithallen ,Weiden sowie Pferdetransportanhängern.

Forderungsausfallversicherung / Ausfalldeckung:
Die eigene Pferdehaftpflichtversicherung deckt über die VertragserweiterungForderungsausfall-Versicherung oder Ausfalldeckung die eigenen Forderungen des Versicherungsnehmers und der mitversicherten Personen, die man gegen einen Dritten, z. B. wegen fehlender Privathaftpflicht- und Pferdehaftpflichtversicherung, zahlungsunfähigen Schadenverursacher hat. Leistungen aus der Ausfalldeckung können jedoch nur bezogen werden, wenn ein rechtskräftiger gerichtlicher Titel zur Forderung vorliegt.
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