Gewässerschadenhaftpflicht im Vergleich ✔

Gewässerschadenhaftpflicht

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G&P Erstinformation nach § 15 VersVermV

Der Besitz eines Heizöltanks ist mit erheblichen finanziellen Risiken verbunden, die durch eine Gewässerschadenhaftpflicht abgesichert werden können. Sollte er beispielsweise unter der Erde liegen und undicht werden, könnte das versickernde Öl erhebliche Umweltschäden verursachen. Das kontaminierte Erdreich muss dann abgetragen und auf einer Sondermülldeponie gelagert werden.

Nach dem Wasserhaushaltsgesetz muss der Besitzer des Öltanks verschuldensunabhängig und in unbegrenzter Höhe für den entstandenen Schaden aufkommen. Dieses finanzielle Risiko kann durch die sogenannte Gewässenschadenhaftpflicht abgesichert werden.

Was kostet die Gewässerschadenhaftpflicht?

Vieles am Preis ist von Ihren Wünschen, z.B. zu einer Selbstbeteiligung im Schadensfall, abhängig. Achten Sie nicht nur auf die Deckungssumme.

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Zunächst stellt sich die Frage wer eigentlich eine Gewässerschadenhaftpflicht braucht

Diese Versicherungsart benötigen Hauseigentümer bzw. auch Mieter von Häusern, die über eine Ölheizung mit dazugehörigen oberirdischen oder unterirdischen Öltanks verfügen.

Dass dies ein übermäßig hohes Risiko darstellt ist mit einem einfachen Rechenbeispiel zu belegen. So kann ein einziger Liter Heizöl bereits 1.000.000 Liter Trinkwasser unbrauchbar machen. Man kann sich vorstellen, dass bei einem Leck immense Kosten entstehen können, ganz zu schweigen wenn das Öl in Grundwässer oder Flüsse gerät.

Aufgrund dieses enormen Risikos gilt von Seiten des Gesetzgebers die sogenannte Gefährdungshaftung nach § 22 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) welches besagt, dass der Inhaber eines Öltanks oder einer sonstigen Anlage mit gewässerschädlichen Stoffen auch ohne eigenes Verschulden und der Höhe nach unbegrenzt haftet.

Was genau ist versichert?

Die Gewässerschadenhaftpflicht leistet bei Schäden die dadurch entstehen, dass Heizöl oder andere gewässerschädliche Stoffe ins Grundwasser eindringen.

Diesen Versicherungsumfang übernimmt eine Gewässerschadenhaftpflicht:

Die Prüfung der Haftungsfrage (ob und in welcher Höhe Verpflichtung zum Schadenersatz besteht)

Die Wiedergutmachung des Schadens bei berechtigten Ansprüchen

Die Abwehr unberechtigter oder zu hoher Schadenersatzforderungen, wozu auch die Führung und Kostenübernahme eines Prozesses gehört

Ersetzt werden z.B. auch Kosten für:

Aufwendungen, auch erfolglose, die der Versicherungsnehmer im Schadensfall zur Abwendung oder Minderung eingeleitet hat

Außergerichtliche Gutachterkosten, die jedoch zusammen mit der Entschädigungsleistung nicht höher als die Versicherungssumme für Sachschäden sein dürfen.Was ist versichert?

In welchen Fällen kommt die Gewässerschadenhaftpflicht nicht für Schäden auf?

Die Gewässerschadenhaftpflicht leistet bei Schäden die dadurch entstehen, dass Heizöl oder andere gewässerschädliche Stoffe ins Grundwasser eindringen.

Typische Ausschlüsse dieser Versicherung:

Schäden die jemand vorsätzlich herbeigeführt hat

Selbst erlittene Schäden

Schäden die durch den Gebrauch eines Kraft-, Luft- oder Wasserfahrzeuges verursacht werden

Schäden, die mittelbar oder unmittelbar auf Kriegsereignissen, Aufruhr, inneren Unruhen etc. beruhen

Ab wann besteht Versicherungsschutz?

Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Versicherungsschein genannten Zeitpunkt. Voraussetzung ist, dass der sogenannte Erst-Beitrag nach Aufforderung unverzüglich bezahlt wird und die Folgebeiträge termingerecht entrichtet werden.

Versicherungsschutz besteht für die festgelegte Vertragsdauer.

Versicherungsverträge von mindestens einjähriger Dauer verlängern sich um ein Jahr, wenn sie nicht drei Monate vor Ablauf gekündigt werden.

Was ist beim Abschluss zu beachten?

Da Sie nach dem Gesetz unbegrenzt und ein Leben lang für Schäden aufkommen müssen, empfiehlt sich der Abschluss einer möglichst hohen Deckungssumme. (mindestens 2 Mio. pauschal für Personen- und Sachschäden).

Holen Sie vor Abschluss einer Gewässerschadenhaftpflicht/Öltankhaftpflicht immer mehrere Angebote ein, da die Prämienunterschiede zum Teil gravierend sind. Schließen Sie nur Jahresverträge ab damit Sie die Möglichkeit haben jährlich Ihren bestehenden Vertrag zu kündigen um eventuell zu einen günstigeren Anbieter wechseln zu können. Vereinbaren Sie jährliche Zahlungsweise, da Ihnen bei halbjährlicher, vierteljährlicher und monatlicher Beitragszahlung meist ein Ratenzahlungszuschlag berechnet wird. Die Prämie richtet sich in der Regel nach der Anzahl und der Größe der Öltanks sowie danach, ob es sich um einen ober- oder unterirdischen Tank handelt.

Tip: Bei Kellertanks handelt es sich normalerweise um oberirdische Tanks welche günstiger in der Prämie sind.

Was ist im Schadenfall zu beachten?

Jeder Versicherungsfall ist unverzüglich (spätestens innerhalb einer Woche) dem Versicherer schriftlich anzuzeigen.

Sie sind verpflichtet alles zur Abwendung und Minderung des Schadens zu unternehmen. Die Umstände die zu dem Schaden geführt haben sind ausführlich und wahrheitsgemäß mitzuteilen.

Ohne Rücksprache mit dem Versicherer sind Sie sind nicht berechtigt einen Schadensersatzanspruch ganz oder teilweise anzuerkennen oder Zahlungen zu leisten.

Gegen Mahnbescheide oder Verfügungen von Verwaltungsbehörden auf Schadensersatz ist ohne Rücksprache mit dem Versicherer fristgerecht Widerspruch zu erheben. Kommt es zu einem Prozeß über den Haftpflichtanspruch, so ist die Prozeßführung dem Haftpflichtversicherer zu überlassen.

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