Wohngebäudeversicherung, Tarife mit sehr guten Leistungen zu fairen Preisen, persönliche Beratung mit festen Ansprechpartnern!

Das eigene Haus ist oftmals das größte Vermögen einer Familie. Dieses kostbare Gut kann leicht in Gefahr geraten, beispielsweise durch Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel und weiteren Elementargewalten. Mit der Wohngebäudeversicherung werden diese Schäden abgedeckt. Bei durch die Bank finanzierten Gebäuden wird die Wohngebäudeversicherung meistens von der Bank verlangt.

Wer braucht überhaupt eine Wohngebäudeversicherung?

Grundsätzlich benötigt jeder Hausbesitzer eine Wohngebäudeversicherung. Das eigene Heim ist in der Regel der teuerste Kauf des Lebens. Daher ist es selbstverständlich, sich gegen Gefahren die den "eigenen vier Wänden" drohen können, abzusichern. Bei finanzierten Gebäuden wird meistens von Seiten der Bank aus eine Gebäudeversicherung für den Schutz des Hauses verlangt.

Laut Schadensstatistiken der Versicherer sind jedes Jahr ca. ein Sechstel der Gebäude von Schäden betroffen. Die Wohngebäudeversicherung gehört daher zu den gängigsten Versicherungsarten für Hausbesitzer.

Bis zum 01.07.1994 bestand in einigen Bundesländern sogar gesetzliche Pflicht (zumeist als Feuerversicherung und mit Zwang bei einem Monopolversicherer) zum Abschluß einer Wohngebäudeversicherung. Heute dagegen haben alle Hausbesitzer die freie Wahl. Sie entscheiden, ob und in welchem Umfang und bei welchem Versicherer sie ihr Haus versichern wollen.

Was ist versichert?

Versichert sind grundsätzlich die im Versicherungsvertrag bezeichneten Gebäude, Nebengebäude sowie Garagen. Zubehör, das der Instandhaltung oder der Nutzung zu Wohnzwecken dient gilt ebenfalls als mitversichert. Weiteres Zubehör sowie sonstige Grundstückbestandteile auf dem Versicherungsgrundstück sind in der Regel nur aufgrund besonderer Vereinbarung versichert.

Versichert sind infolge eines Versicherungsfalle auch die notwendigen Kosten

für das Aufräumen und den Abbruch von Sachen (Aufräumungs- oder Abbruchkosten)

die dadurch entstehen, dass andere Sachen bewegt, verändert oder geschützt werden müssen (Bewegungs- oder Schutzkosten)

für Maßnahmen, auch erfolglose, die der Versicherungsnehmer zur Abwendung oder Minderung des Schadens für geboten halten durfte (Schadenabwendungs- oder Schadenminderungskosten)

In der Regel sind diese notwendigen Kosten nicht ausreichend versichert. Aus diesem Grunde ist es deshalb bei Vertragsabschluss wichtig, auch diesen Punkt des Versicherungsschutzes zu überprüfen.

Wann leistet die Wohngebäudeversicherung nicht?

Nicht versichert sind in der Regel unter anderem folgende Schäden:

die der Versicherungsnehmer vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeiführt

die durch Kriegsereignisse jeder Art, innere Unruhen, Erdbeben oder Kernenergie entstehen.

Brandschäden, die an versicherten Sachen dadurch entstehen, dass sie einem Nutzfeuer oder Wärme ausgesetzt werden.

Sengschäden

Kurzschluss- und Überspannungsschäden (kann gegen Zuschlag mitversichert werden)

Schäden durch Plansch- und Reinigungswasser

Schäden durch Grundwasser, stehendes oder fließendes Gewässer sowie Hochwasser (kann gegen Zuschlag mitversichert werden)

Schäden durch Erdrutsch oder Erdsenkungen (kann gegen Zuschlag mitversichert werden)

Schäden durch Sturmflut und Lawinen (kann gegen Zuschlag mitversichert werden)

Schäden durch Eindringen von Regen, Hagel, Schnee oder Schmutz durch nicht ordnungsgemäß geschlossene Fenster, Außentüren oder andere Öffnungen.

Ab wann besteht Versicherungsschutz?

Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Versicherungsschein genannten Zeitpunkt. Voraussetzung ist, dass der sogenannte Erst-Beitrag nach Aufforderung unverzüglich bezahlt wird und die Folgebeiträge termingerecht entrichtet werden. Versicherungsschutz besteht für die festgelegte Vertragsdauer. Versicherungsverträge von mindestens einjähriger Dauer verlängern sich um ein Jahr, wenn sie nicht drei Monate vor Ablauf gekündigt werden.

Was ist beim Abschluss zu beachten?

Sie sollten immer darauf achten, dass Sie Ihr Gebäude nicht nur gegen Feuer-, sondern auch gegen Leitungswasser-, Sturm- und Hagelschäden versichern. Haben Sie ein Gebäude erworben, dann teilen Sie dem Versicherer bitte mit, ob der Verkäufer das Haus versichert hatte, damit eine Doppelversicherung vermieden wird. Bitte beantworten Sie alle Fragen des Versicherungsantrages vollständig und richtig.

Versicherungsverträge werden wegen der Hypothekendarlehen meist schon dann abgeschlossen, wenn mit dem Bau noch nicht begonnen wurde. Zu diesem Zeitpunkt liegen daher nur Kostenvoranschläge vor. Bemessen Sie also die Versicherungssumme nicht zu niedrig, denn nach aller Erfahrung wird ein Kostenvoranschlag um 15 bis 20% überschritten. Um diesen Prozentsatz sollten Sie die Summe erhöhen. Vergessen Sie bitte auch nicht, den Anteil der Eigenleistungen sowie Architektenhonorare und weitere Baunebenkosten in die Versicherungssumme einzurechnen, und geben Sie dem Versicherer, wenn alle Rechnungen vorliegen, die endgültigen Gesamtbaukosten an.

Was Sie während der Laufzeit des Vertrages beachten sollten!

Bitte teilen Sie dem Versicherer alle Neu-, Um- und Anbauten mit, wie z.B. den Einbau einer Zentralheizung, das Verlegen von Teppichböden oder den Ausbau von Dach und Kellerräumen, damit die Versicherungssumme entsprechend angepasst wird.

Benachrichtigen Sie den Versicherer über jede Gefahrerhöhung, z.B., wenn in Ihrem Haus eine Gaststätte, eine Tischlerei oder ein sonstiger Gewerbebetrieb eingerichtet wird. Beachten Sie auch alle behördlichen und gesetzlichen Sicherheitsvorschriften. Darüber hinaus sind in den Bedingungen einige Auflagen enthalten, die eigentlich ohnehin zur normalen Sorgfaltspflicht gehören und leicht zu erfüllen sind:

So müssen beispielsweise Haus und Dach (Sturmversicherung) und alle Wasserleitungs- und Heizungsanlagen (Leitungswasserversicherung) in ordnungsgemäßem Zustand erhalten werden. Wenn Sie verreisen, insbesondere im Winter, müssen Sie wasserführende Anlagen sperren und entleeren. Dies alles ist wichtig, damit Ihr Versicherungsschutz nicht beeinträchtigt wird.

Was ist im Schadensfall zu beachten?

Versuchen Sie, den Schaden gering zu halten.

Rufen Sie in Brandfällen sofort die Feuerwehr.

Schließen Sie bei Leitungswasserschäden den Haupthahn.

Lassen Sie zugefrorene Rohre, Heizkörper usw. durch einen Fachmann auftauen.

Durch Sturm oder Hagel entstandene Öffnungen sind baldmöglichst zu verschließen.

Benachrichtigen Sie sofort den Versicherer.

Erleichtern Sie dem Versicherer die Untersuchungen, die nötig sind, um Ursache und Höhe des Schadens festzustellen.

Wohngebäudeversicherung, hilft Ihnen im Fall der Fälle finanziell wieder auf die Beine zu kommen.